Beatrix Amon

verheiratet, 3 erwachsene Kinder, 5 Enkelkinder

 

Ergotherapeutin seit 1978

Jahrelange Berufserfahrung in der Sozialpsychiatrie (PSZ – Übergangswohnheim, Mistelbach)

Seit 2000 freiberufliche Ergotherapeutin für Kinder

 

Kassenverträge mit BVA, SVA, SVB, VAEB, NÖGKK (incl. WGKK und alle Betriebskassen)

 

Ergotherapie ist für Kinder und Jugendliche jeden Alters. Ich arbeite nach verschiedenen ergotherapeutischen Konzepten.

 

Zu Beginn erfrage ich von den Eltern genau, welche Tätigkeiten und Aktivitäten im Alltag dem Kind Schwierigkeiten bereiten.

Danach bespreche ich mit dem Kind seinen Alltag, was gut gelingt und leichtfällt, und was für das Kind noch etwas schwierig ist und was es gerne besser können möchte.

Wenn es hilfreich erscheint, wende ich zusätzlich Testverfahren an, um den Entwicklungsstand des Kindes festzustellen.

Gemeinsam erarbeiten wir dann die individuellen Therapieziele.

 

Mit Kindern mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen (z.B. ADHS) arbeite ich nach dem Wunstorfer Konzept von Britta Winter:

Die Kinder erwerben Wissen über Zusammenhänge im Nervensystem und lernen Strategien, um ihre Aufmerksamkeit und Konzentration zu verbessern und ihre zentralnervöse Wachheit der jeweiligen Tätigkeit anzupassen. Durch Planarbeit und Belohnungssysteme lernen sie, mit Unterstützung der Bezugspersonen, ihr Verhalten zu steuern.

Typische Therapieziele für diese Kinder sind: sich in angemessenem Tempo umziehen, beim Essen sitzenbleiben, die Hausübung in angemessener Zeit fertigmachen (um genug Zeit für Erholung zu haben), in der Schule mit der Schulübung fertigwerden, persönliche Dinge (z.B. Schulsachen) im Überblick haben, in der Früh selbstständig und zeitgerecht fertigwerden, ein Gesellschaftsspiel zu Ende spielen, sich in Ruhe (ohne Elektronik) beschäftigen können, sich an Regeln halten, und vieles mehr.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern/Bezugspersonen übertragen die Kinder die Erfahrungen aus der Therapie in ihren Alltag.

 

Bei Kindern mit Koordinationstörungen (Umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen)

verwende ich den CO-OP Ansatz von Helene J. Polatajko und Angela Mandich:

"Cognitive Orientation to daily Performance (CO-OP)" ist eine klientenzentrierte, ausführungsbasierte Problemlösungsmethode, die den Erwerb von Fertigkeiten mithilfe von Strategieanwendung und geleiteter Entdeckung ermöglicht. 

Früher hat man bei Kindern mit Motorikproblemen das Augenmerk auf die Behandlung einzelner Defizite gerichtet. Beim CO-OP Ansatz geht es um die Ausführung der konkreten Aufgabe aus der Perspektive der Lerntheorie und Systemtheorie. Die Interaktion zwischen Person, Umgebung und Aufgabe steht im Vordergrund.

Typische Therapieziele für diese Kinder sind: Radfahren, Eislaufen, zeichnen, mit der Schere schneiden, lesbar schreiben, einen Fußball schießen, Ball werfen und fangen, balancieren, Masche binden, Verschlüsse bei der Kleidung selber meistern, Papierflieger basteln, mit Messer und Gabel essen, ein Brot selber streichen, Roller fahren, die Lieblingspuppe anziehen, einen Zopf mit den Haaren machen, Häkeln, essen ohne zu kleckern, einen Purzelbaum machen, Inliner fahren und vieles mehr. 

Das Erreichen dieser Ziele ermöglicht es den Kindern, an Aktivitäten, die alle machen, teilzunehmen und sozial eingebunden zu sein. Der positive Effekt auf das Selbstwertgefühl ist von unschätzbarem Wert. 

 

Bei Kindern mit Wahrnehmungsstörungen arbeite ich nach dem Konzept der Sensorischen Integration von Dr. Jean Ayres.

Kinder lernen, Sinneseindrücke besser zu verarbeiten. Unterempfindliche Kinder spüren dann ihren Körper besser. Bei überempfindlichen Kindern lernt das Nervensystem, Überreaktionen auf Sinnesreize zu hemmen.

Typische Therapieziele für diese Kinder sind: Angst beim Klettern, Balancieren und auf bewegten Geräten zu verlieren; mit Menschen und Gegenständen weniger grob umzugehen; Kleidung auf dem Körper aushalten können; unangenehme Gefühle im Mund beim Zähneputzen oder Essen verringern: körperliche Nähe von anderen Kindern vertragen; angemessene Distanz zu Menschen halten; sich im Raum orientieren können; und vieles mehr.

Für viele Kinder ist es auch wichtig, ihren Haltungshintergrund (Muskeltonus) zu verbessern. Dadurch können unruhige Kinder ruhiger werden, die Bewegungsabläufe werden harmonischer und die Aufmerksamkeit verbessert.

Auch Säuglinge werden mit dem Konzept der Sensorischen Integration in ihrer Entwicklung unterstützt und gefördert.

 

Händigkeitsprofil von Dr. Elke Kraus:

Kinder mit wechselndem Handgebrauch (unklare Handdominanz) oder Verdacht auf Einschränkungen der Handmotorik werden getestet und die Eltern beraten.

  

Kinder mit Behinderungen: erreichen größtmögliche Selbständigkeit.

 

Hausbesuche: bei Bedarf

 

Zusammenarbeit mit Eltern, Bezugspersonen, Kindergarten und Schule ist ein wichtiger Teil der Therapie.

 

Die Arbeit mit Kindern macht mir große Freude.

Beim Lachen und Spielen findet Entwicklung und Lernen statt.

Gleichzeitig arbeite ich gemeinsam mit dem Kind und mit den Eltern ernsthaft am Erreichen der vorher besprochenen Therapieziele.

Therapiepausen werden bewusst eingesetzt, um dem Kind Zeit für die Verarbeitung und eigenständige Weiterentwicklung zu geben.

 

Kontakt: Tel. 0676/ 772 66 16; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!